zu den Berufen

Beruf: Assistent/-in Geovisualisierung

Assistent/-in Geovisualisierung

Technik

Ausbildung Assistent Geovisualisierung

Landkarten haben es dir irgendwie angetan und als Kind hast du schon erstaunt auf den Globus geschaut? Hast du eine gute Beobachtungsgabe, ein hervorragendes räumliches Vorstellungsvermögen und kein Problem mit Mathe oder mit Erdkunde? Prima! Dann könntest du prädestiniert sein für eine Ausbildung Assistent Geovisualisierung. Geo-was? Geovisualisierung bedeutet, dass du z.B. die Wolkenfelder auf den Satellitenbildern beim Wetterbericht im Fernsehen vorbereitest. Das könnte etwas für dich sein? Dann lies weiter ...

Im Job Assistent Geovisualisierung siehst du die Welt mit Datenaugen

Dein Beruf ist echt mega spannend. Denn ständig verändert sich irgendetwas auf der Welt. Damit die Ansicht „von oben“ immer aktuell ist, müssen stets Geodaten erfasst und verarbeitet werden. Diese werden verwendet, um zum Beispiel topografische Karten oder dynamische dreidimensionale Modelle zu erstellen. Die digitalen Informationen der Daten werden von Satelliten vermessen. Somit können Grundstücke, Gebäude, Straßen, Gewässer und Landschaften erfasst werden. Um diese dann darstellen zu können, braucht man dich. Du gibst die Daten und Koordinaten in spezielle Informationssysteme ein und gestaltest sie für multimediale Anwendungen bzw. für das Web. Beschäftigung findest du in geografischen Verlagen oder Instituten sowie in Vermessungs-­ bzw.  Ingenieurbüros. Arbeiten kannst du außerdem bei Softwareentwicklern und Datenverarbeitungsdiensten. Die Arbeitszeiten  Assistent Geovisualisierung sind normalerweise werktags.

Die Ausbildung Assistent Geovisualisierung schickt dich virtuell um die Welt

Die Ausbildung dauert drei Jahre und mit dem Realschulabschluss kannst du dich bewerben. An einigen Schulen musst du einen Eignungstest in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch absolvieren sowie zeigen, dass du grundsätzlich über gestalterische Fähigkeiten verfügst. Der Unterricht findet an einem Berufskolleg statt und die Praxisphase absolvierst du in einem Praktikumsbetrieb. In der Lehre lernst du, wie du Geodaten erfasst, diese verwaltest, analysierst, im PC abspeicherst und präsentierst. Du erfährst, wie du Gelände auf Karten und Satellitenbildern darstellen kannst und lernst verschiedene Zeichentechniken mit technischen Medien durchzuführen. Natürlich machst du dich mit den entsprechenden EDV-Programmen vertraut und dir wird gezeigt, wie du Geodaten in multimediale Produktionen einbinden kannst. Deine Lehre schließt du mit der Bezeichnung „Staatlich geprüfter technischer Assistent für Geovisualisierung“ ab. Danach kannst du dich zum Techniker der Fachrichtung Vermessungstechnik oder zum Seevermessungstechniker weiterbilden. Oder aber, du nimmst ein Studium der Kartografie bzw. Vermessungstechnik oder Geoinformatik auf, falls du Abitur hast. Schau dich nach einem Ausbildungsplatz Assistent Geovisualisierung gründlich um.

Fazit zur Ausbildung als Assistent/-in Geovisualisierung:

Ausbildungsgehalt Assistent Geovisualisierung

Da es sich bei deiner Lehre um eine schulische Ausbildung handelt, bekommst du während dieser Zeit kein Gehalt. An einigen Bildungseinrichtungen, z.B. an privaten Schulen, können zudem Kosten für Lehrgänge, Unterrichtsmaterialien oder Aufnahme- bzw. Prüfungsgebühren auf dich zukommen. Das Einstiegsgehalt Assistent Geovisualisierung beträgt circa 2200 Euro brutto im Monat und kann während deiner Karriere auf über 2500 Euro ansteigen.

Datenblatt   |    Berufsporträt drucken

Zu den Jobs
Assistent/-in Geovisualisierung

Technik

Dauer:
3 Jahre
Gehalt* (Ø):
unvergütet
Berufliche Fortbildung:
Techniker der Fachrichtung Vermessungstechnik, Seevermessungstechniker, Studium Kartografie bzw. Vermessungstechnik oder Geoinformatik
Berufsgehalt*:
2200
(ohne Fort- und Weiterbildung)
* Die Gehälter können aufgrund von Unternehemensgröße (Tarif-)verträgen und regionalen Unterschieden variieren.
Icons made by Freepik from www.flaticon.com is licensed by CC BY 3.0