zu den Berufen

Beruf: Astronomie

Astronomie

Forschung / Chemie

Ausbildung Astronom

„Der Weltraum. Unendliche Weiten....“ Konntest du dich als Kind kaum an den Star Trek Folgen satt sehen und bist ein großer Fan des Universums? Möchtest du abtauchen in die Tiefen von Zeit und Raum und neue Galaxien oder Planeten entdecken? Dann absolviere doch eine Ausbildung Astronom. Dazu musst du allerdings an die Universität und brauchst dafür ein gutes Abitur. Das hast du? Na dann bewirb dich um einen der begehrten Studienplätze Astrophysik bzw. Astronomie. Lies hier, was dich in diesem spannenden Beruf erwartet...

Im Job Astronom sind die Sterne zum Greifen nah

Die großen Weltraumteleskope liefern einen unglaublichen Blick in den Kosmos. Je tiefer sie ins Universum schauen können, umso klarer wird uns, wie wenig wir darüber eigentlich wissen. Deswegen braucht es Experten wie dich. Du bist damit beschäftigt, die Eigenschaften und den Aufbau unseres Weltalls zu verstehen. Dabei hast du es mit unglaublichen Phänomenen zu tun: Schwarze Löcher, Quasare oder dunkle Materie. Sie sind zwar entdeckt worden, aber noch nicht gänzlich erforscht. Damit die Geheimnisse des Universums gelüftet werden, müssen Unmengen von Daten erhoben und analysiert werden. Das tust du mithilfe astronomischer Instrumente, Satelliten, Teleskopen und großartigen internationalen Teams von Spezialisten und Wissenschaftlern. Arbeiten kannst du an Universitäten und Forschungsinstituten, in Planetarien, Sternwarten oder bei Luft- und Raumfahrtunternehmen. Auch bei Entwicklern für Weltraumbeobachtungsgeräte oder bei Herstellern von optischen Instrumenten kannst du Beschäftigung finden. Die Arbeitszeiten Astronom sind flexibel.

In der Ausbildung Astronom lernst du außerirdisch zu denken

Wie wirst du nun Astronom? Der Weg führt über die Universität. Entweder du nimmst einen grundständigen Studiengang Astronomie auf, den du mit einem entsprechenden Master erweiterst oder du absolvierst ein Studium der Physik bzw. Astrophysik und spezialisierst dich auf einen bestimmten Forschungsbereich. Die Bachelor-Studiengänge dauern in der Regel etwa zwischen drei und vier Jahren. Das Studium ist super spannend, aber auch entsprechend anspruchsvoll. An der Uni wirst du dir wichtige Grundlagen in den Fächern Mathe, Chemie, Meteorologie, Informatik, Biologie, Physik und sogar Philosophie aneignen. Dann vertiefst du deine Kenntnisse in der von dir gewählten Richtung und übst dich darin, Forschung zu betreiben. Dazu wirst du auch Praxisphasen in einem Observatorium absolvieren. Genial! Nach deinem Bachelor solltest du ein Masterstudium anschließen, denn um richtig Karriere zu machen und in der Forschung tätig zu sein, brauchst du den Doktortitel. Es gibt jedoch interessante Promotionsstellen und -studiengänge, bei denen du schon Geld als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen von Forschungsprojekten verdienst. Schau dich nach einem Ausbildungsplatz Astronom an einer Universität in deiner Nähe um.

Fazit zur Ausbildung als Astronomie:

Ausbildungsgehalt Astronom

Da es sich um ein Universitätsstudium handelt, verdienst du während der Zeit deiner Ausbildung kein Geld. Es kommen Kosten in Form von Semesterbeiträgen auf dich zu. An einigen Universitäten werden zudem Studiengebühren verlangt. Die Höhe des Einstiegsgehaltes Astronom hängt davon ab, in welchem Institut du beginnst, zu arbeiten. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter, der gerade sein Promotionsstudium beginnt, wirst du nach dem Tarif des öffentlichen Dienstes bezahlt. Dabei kommt es hier darauf an, für wie viel Prozent Tätigkeit du angestellt bist. Später sind Gehälter zwischen 4000 und 5300 Euro brutto monatlich möglich.

Datenblatt   |    Berufsporträt drucken

Zu den Jobs
Astronomie

Forschung / Chemie

Dauer:
3,5 Jahre
Gehalt* (Ø):
unvergütet
Verkürzen möglich: ja
Berufliche Fortbildung:
Masterstudium, Promotion
Berufsgehalt*:
4000
(ohne Fort- und Weiterbildung)
* Die Gehälter können aufgrund von Unternehemensgröße (Tarif-)verträgen und regionalen Unterschieden variieren.
Icons made by Freepik from www.flaticon.com is licensed by CC BY 3.0