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Beruf: Aufbereitungsmechaniker/-in

Beruf Aufbereitungsmechaniker/-in

Aufbereitungsmechaniker/-in

Technik

Ausbildung Aufbereitungsmechaniker

Du hast als Kind begeistert Kiesberge erklommen und bist in Sandhügel gesprungen? Du wusstest schon in der ersten Klasse, dass Keramik aus Quarz besteht? Ein Bagger war dein Lieblingsspielzeug? Dann solltest du dich für die Ausbildung Aufbereitungsmechaniker entscheiden. Dabei spezialisierst du dich auf einen der folgenden Rohstoffe: Natursteine, feuerfeste und keramische Rohstoffe, Sand bzw. Kies, Steinkohle oder Braunkohle. Jeder Rohstoff verlangt nach einer bestimmten Aufbereitung und Verarbeitung. Dafür bist du  zuständig. Lies hier, was dich in diesem Beruf erwartet ...

Im Job Aufbereitungsmechaniker bist du der Fachmann für Rohstoffe

Im Beruf Aufbereitungsmechaniker bist du zunächst bei der Gewinnung der Rohstoffe dabei und verarbeitest diese dann zu Produkten, die an Unternehmen verschiedener Industrien verkauft werden. Du sorgst dafür dass die Maschinen und Anlagen in Steinbrüchen und Gruben ordnungsgemäß funktionieren. Zudem machst du Reinheitsprüfungen und führst Siebanalysen durch. Beim Reparieren und Instandhalten der Baumaschinen ist dein handwerkliches Geschick gefragt und bei Störungen zählt dein Reaktionsvermögen. Außerdem bist du für die fachgerechte Lagerung der Erzeugnisse verantwortlich sowie für deren Verladung. Dabei ist deine Sorgfalt gefragt. Beschäftigung findest du bei Die Arbeitszeiten Aufbereitungsmechaniker finden meist in Schichtarbeit statt. Beschäftigung findest du im Steinkohlenbergbau, in Sand­ und Kiesgruben, in Steinbrüchen oder auch im Braunkohletagebau.

In der Ausbildung Aufbereitungsmechaniker wählst du aus fünf Fachrichtungen

Normalerweise reicht ein Hauptschulabschluss aus, um dich zu bewerben, vorwiegend werden jedoch Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss eingestellt. In Mathe oder Physik solltest du allerdings gute Noten haben. Die Lehre dauert drei Jahre und der Praxisteil findet im Schichtdienst statt. Hier lernst du alles über die Rohmaterialien, wie sie entstehen, wie sie abgebaut und weiterverarbeitet werden. Dazu kommt die Maschinenlehre, denn je nach Spezialisierung, wirst du der Experte für deinen von dir gewählten Rohstoff und seinen Aufbereitungsprozess sein. Praxis und Theorie wechseln sich ab. Weiterbilden kannst du dich in verschiedene Richtungen, z.B. als Sprengbeauftragter, um Natursteine aus einem Berg zu gewinnen. Mit einer Weiterbildung zum Industriemeister oder Techniker kannst du auf deiner Ausbildung aufbauen. Oder du entscheidest dich für ein Studium des Rohstoffingenieurwesens oder der Verfahrenstechnik. Schau dich einfach nach einem Ausbildungsplatz Aufbereitungsmechaniker in deiner Nähe um.

Fazit zur Ausbildung als Aufbereitungsmechaniker/-in:

Ausbildungsgehalt Aufbereitungsmechaniker

Die Vergütung in der Ausbildung hängt von Region und Rohstoffbranche ab. Im ersten Lehrjahr verdienst du etwa 600 bis 800 Euro monatlich. Im zweiten Ausbildungsjahr kommst du auf bis zu 900 Euro und im letzten Jahr sogar auf bis zu 1050 Euro im Monat. Das Einstiegsgehalt Aufbereitungsmechaniker liegt derzeit bei etwa 2000 Euro brutto monatlich. Je nach Berufserfahrung und Spezialisierungsrichtung kannst du dein Gehalt steigern auf über 2000 Euro brutto im Monat. Mit einer Zusatzausbildung zum Techniker sind Einkommen von bis zu 3700 Euro monatlich möglich.

Der Beruf Aufbereitungsmechaniker/-in gehört zum Berufszweig: Braunkohle

Der Beruf Aufbereitungsmechaniker/-in gehört zum Berufszweig: Feuerfeste/keramische Rohstoffe

Der Beruf Aufbereitungsmechaniker/-in gehört zum Berufszweig: Naturstein

Der Beruf Aufbereitungsmechaniker/-in gehört zum Berufszweig: Sand und Kies

Der Beruf Aufbereitungsmechaniker/-in gehört zum Berufszweig: Steinkohle

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Zu den Jobs
Aufbereitungsmechaniker/-in

Technik

Dauer:
3 Jahre
Gehalt* (Ø):
1. Jahr: bis 600-800 €
2. Jahr: bis 900 €
3. Jahr: bis 1050 €
Verkürzen möglich: ja
Berufliche Fortbildung:
Industriemeister, Techniker, Studium des Rohstoffingenieurwesens oder der Verfahrenstechnik
Berufsgehalt*:
2000
(ohne Fort- und Weiterbildung)
* Die Gehälter können aufgrund von Unternehemensgröße (Tarif-)verträgen und regionalen Unterschieden variieren.
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