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Beruf: Ausbaufacharbeiter/-in

Ausbaufacharbeiter/-in

Handwerk / Bauwesen

Ausbildung Ausbaufacharbeiter

Du liebst es, mal so richtig mit anzupacken und schwitzt lieber bei körperlichen Arbeiten, als hinter dem Schreibtisch? Du möchtest gern einen abwechslungsreichen Beruf ausüben, der dich täglich vor neue Herausforderungen stellt und bei dem du am Ende des Tages siehst, was du getan hast? Dann haben wir etwas für dich: Absolviere doch eine Ausbildung Ausbaufacharbeiter. Immer neue Aufgaben begrüßen dich von Morgen zu Morgen, so dass dein Berufsalltag alles andere als langweilig wird und du mit deinen Kollegen im Team viel Spaß haben wirst.

Im Job Ausbaufacharbeiter bist du ein echter Allrounder
Du baust Häuser quasi vom Scheitel bis zur Sohle aus. Was du dabei nicht alles machen kannst: Laminat legen, Dachgiebel fertigstellen, Wände ziehen, Parkett oder Fliesen legen und alles in allem, anderen Leuten ein wunderschönes Zuhause schaffen. Dafür bekommst du am Ende den belohnenden Schulterklopfer und eine ganze Menge Anerkennung. Du brauchst auf jeden Fall eine gute körperliche Verfassung und solltest schwindelfrei sein, denn du wirst dich ab und an auf einem Gerüst zu schaffen machen, wenn du etwa Arbeiten an Decken ausführst. Beschäftigung findest du in Unternehmen des Ausbaugewerbes, bei Trockenbaufirmen, Dachdeckerbetrieben oder in Zimmereien. Zudem kannst du in Stuckateurunternehmen arbeiten, bei Isolierfirmen oder Spezialisten für Fußbodentechnik. Weil dein Beruf so vielseitig ist, stehen daher deine Chancen auf eine Anstellung wirklich hoch. Die Arbeitszeiten Ausbaufacharbeiter sind werktags, aber du kannst auch am Wochenenden eingesetzt werden.

Bei der Ausbildung Ausbaufacharbeiter liegt die Würze in der Kürze
Es handelt sich um eine duale Ausbildung, für die du dich mit dem Hauptschulabschluss bewerben kannst. Das Tolle an dieser Ausbildung ist, dass sie nur zwei Jahre dauert und dich in dieser kurzen Zeit perfekt auf deinen Berufseintritt vorbereitet. Du lernst beispielsweise, wie du Estrich und andere Bodenbeläge verlegst. Dazu wirst du dich mit den verschiedenen Materialien auseinandersetzen. Du erfährst außerdem, wie du Trenn- und Trockenbauwände ziehst, diese isolierst oder verputzt. Dazu musst du natürlich ordentlich vermessen können und die Materialien vorbereiten. Das machst du mit bestimmten Werkzeugen, die du alle kennenlernen wirst. Zu deinen Ausbildungsinhalten gehören Mathe, Werken, Technik, technisches Zeichnen und Materiallehre. Im ersten Lehrjahr wirst du straff alle Basics lernen und im zweiten Jahr spezialisierst du dich auf deinen Lieblingsschwerpunkt. Weiterbilden kannst du dich danach zum Techniker oder zum Meister. Je nach Spezialisierung, kannst du deine Tätigkeit als Stuckateur, Estrichleger oder Trockenbaumonteur vertiefen. Auch ein Studium Bauingenieurwesen ist später denkbar. Mit dem Abschluss deiner Ausbildung und ein paar Jahren Berufserfahrung kannst du dieses auch ohne Abi aufnehmen. Einen Ausbildungsplatz Ausbaufacharbeiter findest du sicher auch in deiner Nähe.

Fazit zur Ausbildung als Ausbaufacharbeiter/-in:

Ausbildungsgehalt Ausbaufacharbeiter
Schon während deiner Ausbildung wirst du gut vergütet. Du verdienst im ersten Jahr, je nach Unternehmen und Region, zwischen 610 und 710 Euro monatlich. Das zweite Jahr wird sogar bereits mit etwa 840 bis 1090 Euro im Monat entlohnt. Wenn du ausgelernt hast, beträgt das Einstiegsgehalt Ausbaufacharbeiter um die 2000 bis 2500 Euro brutto im Monat. Das kann sich wirklich sehen lassen.

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Ausbaufacharbeiter/-in

Handwerk / Bauwesen

Dauer:
2 Jahre
Gehalt* (Ø):
1. Jahr: bis 610-710 €
2. Jahr: bis 840-1090 €
Verkürzen möglich: ja
Berufliche Fortbildung:
Spezialisierung Estrichleger oder Trockenbaumonteur, Techniker, Meister, Studium Bauingenieurwesen
Berufsgehalt*:
2000-2500
(ohne Fort- und Weiterbildung)
* Die Gehälter können aufgrund von Unternehemensgröße (Tarif-)verträgen und regionalen Unterschieden variieren.
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