Feinwerkmechaniker (m/w/d)

Du hast deine Armbanduhr aufgeschraubt, weil du so fasziniert bist von diesen klitzekleinen Zahnrädchen, die in vollendeter Präzision angefertigt und zusammengesetzt wurden? Du hast eine ruhige Hand und könntest voll konzentriert stundenlang basteln? Dann bewirb dich schnell um eine Ausbildung Feinwerkmechaniker. Hier werden deine Fähigkeiten gebraucht. Doch, keine Angst, du bist nicht die ganze Zeit mit manueller Friemelarbeit beschäftigt, sondern verwendest auch Maschinen, die extra dafür hergestellt wurden...

Feinwerkmechaniker (m/w/d)

Du hast deine Armbanduhr aufgeschraubt, weil du so fasziniert bist von diesen klitzekleinen Zahnrädchen, die in vollendeter Präzision angefertigt und zusammengesetzt wurden? Du hast eine ruhige Hand und könntest voll konzentriert stundenlang basteln? Dann bewirb dich schnell um eine Ausbildung Feinwerkmechaniker. Hier werden deine Fähigkeiten gebraucht. Doch, keine Angst, du bist nicht die ganze Zeit mit manueller Friemelarbeit beschäftigt, sondern verwendest auch Maschinen, die extra dafür hergestellt wurden...

Beschreibung

Im Job Feinwerkmechaniker ist absolute Präzision gefragt
Dein Arbeitsplatz ist eine Werkstatt oder ein Labor. In deinem Beruf bist du dafür zuständig, kleine Präzisionsbauteile für Maschinen oder feinmechanische Geräte herzustellen und diese zu montieren. Natürlich gibt es dafür Roboter, aber deine Hände musst du trotzdem verwenden. Dabei solltest du möglichst nicht zittern, denn jeder tausendstel Millimeter zählt und die Miniaturschrauben sollen alle fest sitzen. Du richtest die Maschinen ein und bearbeitest die Metalle selbst, indem du sie drehst, fräst, bohrst oder schleifst. Da die Teile so klein sind, ist eine super präzise Arbeitsweise sehr wichtig. Daher musst du ständig die Maße kontrollieren. Am Ende baust du die Teile zusammen. Wenn ein Gerät kaputt ist, bist du außerdem für die Reparaturen zuständig und pflegst es entsprechend. Beschäftigung findest du bei Herstellern für feinmechanische bzw. optische Produkte und elektrische Messinstrumente. Außerdem kannst du in Unternehmen des Werkzeug- oder Maschinenbaus arbeiten. Die Arbeitszeiten Feinwerkmechaniker sind meist in Schichtarbeit.

In der Ausbildung Feinwerkmechaniker lernst du absolute Konzentration
Deine Lehre dauert 3 Jahre und mit einem Realschulabschluss kannst du dich bewerben. Zu deinen Unterrichtsfächern gehören Mathematik und Geometrie. Diese sind wichtig, da du viel mit Flächen und Gewichten zu tun hast. Schließlich müssen die Maße so exakt wie möglich umgesetzt werden. Dabei übst du dich oftmals in Geduld und entwickelst ein hervorragendes Fingerspitzengefühl. In der Praxis erlernst du den Umgang mit verschiedenen Messgeräten und Werkmethoden. Du erfährst beispielsweise, wie du den super modernen CNC-Fräser bedienen musst. Im zweiten Jahr deiner Ausbildung kannst du dich entscheiden, in welcher Fachrichtung du dich spezialisieren möchtest. Zur Auswahl stehen Maschinenbau, Feinmechanik, Werkzeugbau oder Zerspanungstechnik. Einen Ausbildungsplatz Feinmechaniker findest du sicher auch in deiner Nähe. Weiterbilden kannst du dich später zum Feinwerkmechanikermeister oder zur Fachkauffrau Handwerkswirtschaft. Wenn du Abi hast, kannst du ein Studium Konstruktionstechnik absolvieren.

Ausbildungsgehalt Feinwerkmechaniker
Je nach Unternehmen und Region, verdienst du im ersten Jahr deiner Lehre zwischen 440 und 710 Euro monatlich. Im zweiten Jahr kommst du auf 500 bis 760 Euro. Das dritte Jahr bringt dir etwa 550 bis 820 Euro ein und kurz vor deinem Abschluss kommst du auf 620 bis 880 Euro im Monat. Das Einstiegsgehalt Feinwerkmechaniker liegt bei etwa 2000 bis 2100 Euro brutto monatlich.

Fazit