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Beruf: Assistent/-in Gesundheits- und Sozialwesen

Assistent/-in Gesundheits- und Sozialwesen

Sozialwesen / Gesundheitswesen

Ausbildung Assistent im Gesundheits- und Sozialwesen

Für viele Menschen ist das Krankenhaus ein rotes Tuch. Doch dir würde es Spaß machen, in einer Klinik zu arbeiten? Seit der Fernsehserie „Scrubs“ bist du Feuer und Flamme und suchst nach einer Ausbildung, die dich in die medizinischen Hallen bringt? Dann solltest du dich schnell um eine Ausbildung Assistent im Gesundheits- und Sozialwesen bewerben. Hier bist du für die Organisation und betriebswirtschaftliche Aufgaben zuständig, aber lies selbst ...

Der Job Assistent im Gesundheits- und Sozialwesen ist zukunftsträchtig

In deinem Beruf bist du meist der erste Ansprechpartner für die Patienten. Du arbeitest entweder in Kliniken oder in Arztpraxen, findest aber auch Beschäftigung in Pflege- oder Obdachlosenheimen sowie bei ambulanten Alten- und Krankenpflegediensten. Jeder Gang zum Arzt beginnt mit dem Ausfüllen von Formularen. Diese teilst du aus und unterstützt die Patienten beim Ausfüllen. Auf dich warten verschiedene Tätigkeiten, die über das Betreuen von kranken und pflegebedürftigen Menschen hinaus gehen. Deine Aufgaben bestehen außerdem darin, Unterlagen zu managen sowie Informationen bereitzustellen, Leistungen abzurechnen, Kosten und Einnahmen zu erfassen oder dich um das Personalwesen zu kümmern. Du vervollständigst Patientenakten und arbeitest viel am Computer. Wenn du keine Angst davor hast, dich mit Word und Excel auseinanderzusetzen, dann wirst du Spaß haben. Ein ausgeglichener Job zwischen Kommunikation und Schreibarbeit wartet auf dich, denn du switchst zwischen Rezeption, Behandlungsraum und Patientenzimmer. Die Führungskräfte können sich prima auf dich verlassen. Du sorgst zum Beispiel auch dafür, dass die Dauer des Aufenthalts, Behandlungen und Anzahl der Patienten erfasst bzw. dokumentiert werden. Statistiken, die du erstellst, dienen dazu, um zu sehen, wie wirtschaftlich jeweils die Klinik oder das Heim arbeitet. Abwechslung ist garantiert. In deinem Beruf unterliegst du, wie auch das restliche Personal der Schweigepflicht. Die Arbeitszeiten Assistent im Gesundheits- und Sozialwesen können, je nachdem wo du arbeitest, werktags, aber auch im Schichtdienst stattfinden.

In der Ausbildung Assistent im Gesundheits- und Sozialwesen wirst du flexibel

Die Ausbildung dauert ein Jahr und mit dem Realschulabschluss kannst du dich bewerben. Darüber hinaus brauchst du das Abschlusszeugnis des Berufskollegs Gesundheit und Pflege I.  Der Unterricht findet an einem Berufskolleg statt und die Praxisphase absolvierst du in einem Praktikumsbetrieb. Während der Lehre wirst du in Biologie, Gesundheits- und Ernährungslehre sowie in Pflege, Wirtschaft bzw. Recht unterrichtet. Du setzt dich mit den verschiedenen Datenverarbeitungsprogrammen auseinander und lernst, wie ein Betrieb aufgebaut und organisiert ist. In der Praxis erfährst du, wie du mit Patienten kommunizierst, sie berätst und ihre Daten anlegst. Dir wird beigebracht, wie du Pflegesätze berechnest, betriebliche Kalkulationen durchführst und Leistungen mit den Krankenkassen abrechnest. Einen Ausbildungsplatz Assistent im Gesundheits- und Sozialwesen findest du sicher auch in deiner Region. Wenn du dich danach weiterentwickeln möchtest, kannst du beispielsweise die Prüfung zum Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen absolvieren oder eine Weiterbildung zum Betriebswirt für Management im Gesundheitswesen aufnehmen. Außerdem könntest du mit dem Abitur ein Studium, etwa im Bereich Gesundheits- oder Pflegemanagement beginnen.

Fazit zur Ausbildung als Assistent/-in Gesundheits- und Sozialwesen:

Ausbildungsgehalt Assistent im Gesundheits- und Sozialwesen

Da es sich bei deiner Lehre um eine schulische Ausbildung handelt, bekommst du während dieser Zeit kein Gehalt. An einigen Bildungseinrichtungen können zudem Kosten für Lehrgänge, Unterrichtsmaterialien oder Aufnahme- bzw. Prüfungsgebühren auf dich zukommen. Das Einstiegsgehalt Assistent im Gesundheits- und Sozialwesen beträgt im öffentlichen Dienst beispielsweise ab 2200 Euro brutto im Monat und steigt jährlich an.

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Dauer:
1 Jahr
Gehalt* (Ø):
unvergütet
Talente/Fähigkeiten:
Abschlusszeugnis des Berufskollegs Gesundheit und Pflege I
Berufliche Fortbildung:
Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen, Betriebswirt für Management im Gesundheitswesen, Studium Gesundheits- oder Pflegemanagement
Berufsgehalt*:
2200
(ohne Fort- und Weiterbildung)
* Die Gehälter können aufgrund von Unternehemensgröße (Tarif-)verträgen und regionalen Unterschieden variieren.
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