Metalltechnik (m/w/d)

Ausbildung Werkstoffprüfer Metalltechnik

Hat dir in der Schule Physik und Werken Spaß gemacht? Bist du ein neugieriger Mensch, der gern beobachtet und herum experimentiert? Hast du zudem noch ein Faible für Metalle? Dann könnte die Ausbildung Werkstoffprüfer Metalltechnik etwas für dich sein. Bevor etwas aus Metall hergestellt wird, muss geprüft werden, ob sich der Werkstoff auch gut dafür eignet. Metall ist nämlich nicht gleich Metall. Schienen aus Aluminium würden unter der Last eines Zuges zusammenbrechen und ein Rennwagen aus purem Eisen, würde gar nicht vom Fleck kommen. Schau dir an, um was es sich bei diesem Beruf dreht ...

Metalltechnik (m/w/d)

Ausbildung Werkstoffprüfer Metalltechnik

Hat dir in der Schule Physik und Werken Spaß gemacht? Bist du ein neugieriger Mensch, der gern beobachtet und herum experimentiert? Hast du zudem noch ein Faible für Metalle? Dann könnte die Ausbildung Werkstoffprüfer Metalltechnik etwas für dich sein. Bevor etwas aus Metall hergestellt wird, muss geprüft werden, ob sich der Werkstoff auch gut dafür eignet. Metall ist nämlich nicht gleich Metall. Schienen aus Aluminium würden unter der Last eines Zuges zusammenbrechen und ein Rennwagen aus purem Eisen, würde gar nicht vom Fleck kommen. Schau dir an, um was es sich bei diesem Beruf dreht ...

Beschreibung

Job Werkstoffprüfer Metalltechnik

Dafür, dass Fahrzeuge nicht auseinanderfallen oder die Schienen, auf denen der Zug rollt, nicht brechen, bist du verantwortlich. In deinem Beruf überprüfst du nämlich, ob das Metall und Eisen, aus denen Autos und Gleise und so viele andere Dinge und Güter bestehen, hochwertig und geeignet sind, um die Funktion, für die sie bestimmt sind, zu erfüllen. Wie du das machst? Du bedienst dich verschiedener Prüfverfahren, mit denen du das Ausgangsmaterial echt harten Tests unterziehst. Die Werkstoffe, in deinem Fall Metalle, wie Stahl, Kupfer, Aluminium und Metallmischungen, müssen bestimmte Anforderungen und Voraussetzungen mitbringen und auch starken Belastung standhalten. Für die Untersuchungen nimmst du Proben, die du durch ätzen, schleifen oder polieren gewinnst und überprüfst die Materialeigenschaften im Labor. Natürlich trägst du einen Arbeitskittel und eine Schutzbrille sowie Handschuhe. Dann verformst, presst, erhitzt, ziehst und biegst du den Werkstoff. Durch Einwirkung verschiedener Kräfte, kannst du so die Härte, Festigkeit und andere Materialeigenschaften analysieren. Unter dem Mikroskop schaust du dir die Strukturen an und kontrollierst, ob sich Risse bilden, was fatal wäre. Die Ergebnisse werden von dir protokolliert. Beschäftigung findest du in Stahlwerken, Gießereien, bei Umformunternehmen, in Energiebetrieben oder auch in Anlagen-, Maschinen- und Fahrzeugbauunternehmen. Die Arbeitszeiten Werkstoffprüfer Metalltechnik sind normalerweise werktags, du kannst aber auch im Schichtdienst zum Einsatz kommen.

Ausbildung Werkstoffprüfer Metalltechnik

Deine Lehre dauert dreieinhalb Jahre und mit dem Realschulabschluss kannst du dich bewerben. Noch bessere Chancen hast du mit dem Abi. Deine Lehre findet dual statt, so dass sich Berufsschule und Praxisphase im Unternehmen abwechseln. Auf dem Lehrplan stehen natürlich Werkstoffkunde, Chemie, Informatik und Physik. Im ersten Jahr werden dir die nötigen Grundlagen für den Beruf des Werkstoffprüfers beigebracht. In der zweiten Hälfte des zweiten Lehrjahres spezialisierst du dich auf deinen von dir gewählten Schwerpunkt  Metalltechnik. Dann erfährst du, wie die verschiedenen Herstellungsverfahren, wie etwa Gießen, Schmieden und Walzen unterschieden werden und wie du Prüfungen mit Ultraschall durchführst. Du lernst außerdem, metallische Werkstoffe mit Wärme zu behandeln, um ihre Eigenschaften zu analysieren. Schon aufregend! Einen Ausbildungsplatz Werkstoffprüfer Metalltechnik findest du sicher auch in deiner Region. Nach der Lehre kannst die Prüfung zum Industriemeister der Fachrichtung Metall oder eine Weiterbildung als Techniker der Fachrichtung Werkstofftechnik absolvieren. Mit dem Abitur steht dir auch ein Studium der Werkstofftechnik oder der Materialwissenschaft offen.

Fazit

Ausbildungsgehalt Werkstoffprüfer Metalltechnik

Je nachdem, in welcher Region oder welchem Unternehmen du deine Ausbildung aufnimmst, verdienst du im ersten Jahr deiner Lehre etwa 860 bis 960 Euro monatlich. Das zweite Jahr bringt dir circa 920 bis 1010 Euro ein und im dritten Jahr kommst du auf ungefähr 980 bis 1100 Euro. Im vierten Jahr wirst du mit etwa 1010 bis 1160 Euro im Monat vergütet. Das Einstiegsgehalt Werkstoffprüfer Metalltechnik liegt bei etwa zwischen 2000 und 2500 Euro brutto monatlich.